Bereits zum zweiten Mal erhielten die Gesamtschule Paderborn-Elsen und ihre Partnerschule, das Erste Gymnasium Sarajevo, für ihr gemeinsames Projekt einen Preis in dem Wettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Projekt „Heimat – entdecken, gewinnen, verlieren und gestalten“ wurde von den Wettbewerb ausschreibenden Ministerien für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie sowie dem Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes NRW die Anerkennung für den Wettbewerbsbeitrag ausgesprochen.
Während des Besuches in Sarajevo haben die Austauschschülerinnen und -schüler von beiden Schulen dort Zeitzeugen zweier bedeutender Ereignisse interviewt, die für die Beziehung größerer Teile der Bevölkerung Sarajevos zu ihrer Stadt sinnstiftend waren: die Olympischen Spiele von 1984 und die Wiedergewinnung von Freiheit und Unabhängigkeit am Ende des Zweiten Weltkrieges.
In Paderborn wurden zwei Ereignisse genauer betrachtet und dazu Zeitzeugen befragt, die eine ähnliche Bedeutung für die Menschen in Paderborn hatten: die Karl und Leo Ausstellungen und die Bombardierungen im Winter 1945 und das folgende Ende des Zweiten Weltkrieges in Paderborn.
Die Interviews, Fotos und Videoaufnahmen wurden von den 30 beteiligten Schülerinnen und Schülern, unterstützt von den Lehrerinnen Frau Muratovic und Frau Hadic aus Sarajevo und Frau von Schwartzenberg und Herrn Hoelscher zu einer Powerpointpräsentation zusammengestellt, die als Wettbewerbsbeitrag jetzt prämiert wurde. Dieses Projekt wurde gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des Förderprogramms „Junge Wege in Europa“ und gesponsert von der Firma Fujitsu Siemens Computer, Paderborn.
Ein neues Projekt wurde bereits während des Austauschs geplant. Das Thema „Begegnungen“ soll in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Darstellen und Gestalten bearbeitet werden.

v.l.: Melanie Cramer, Emina Mesic, Merle Brade, Lisa Hagen, Julia Jenderek, Miriam Hoppe, Thekla Kallenbach, Rebecca Schmidt, Mathias Müller, Stefanie Weinberg, Jan Hoppe ( auf dem Bild fehlen: Marcel Henke, Eva- Heuer-Dornemann, Moritz Kunze, Patrick Odenbach)
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