unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 im Januar Exkursionen innerhalb und außerhalb Deutschlands.
1. Besuch im Düsseldorfer Landtag
Am 19.Januar machten sich 3 Sozialwissenschaftskurse der Jahrgangsstufe 13 zusammen mit ihren Lehrern Theresia Diekmann-Brusche, Oliver Maik und dem Abteilungsleiter der Oberstufe Berthold Fischer auf nach Düsseldorf zum Besuch des Landtags. Während der Teilnahme an der sehr interessanten Sitzung, wurden die Schüler auch Zeugen des ersten unterschiedlichen Abstimmungsverhaltens der Regierungskoalition aus CDU und FDP.
Anschließend wurden sie von der heimischen Landtagsabgeordneten Sigrid Beer begrüßt. In der sich anschließenden lebhaften Diskussion mit Frau Beer wurden auch die vielfältigen Aufgaben der Landespolitiker sowie die Beobachtung geklärt, warum dem Fernsehzuschauer die Besucherränge oftmals besser besetzt erscheinen als die Abgeordnetenplätze.
Nach den vielen Fragen der Schüler nahm sich die Abgeordnete die Zeit, mit ihren Besuchern noch einen ´Kaffee zu trinken´. Gerade diese informellen Gespräche verdeutlichten den Schülern, welche Gestaltungsmöglichkeiten sich in der Landespolitik ergeben, und sie trugen dazu bei, den jungen Erwachsenen vor dem Verlassen der Schule noch mal deutlich auf zu zeigen, dass Demokratie nur mit aktiven Mitbürgern gestaltbar ist.
2. Sonne, Palmen, Affen und England
Sprachpraktische Übungen unter besonderen Bedingungen machte der Leistungskurs Englisch des Abiturjahrgangs 2006 und ´eroberte´ im Rahmen der Unterrichtsreihe „Europa“ für ein verlängertes Wochenende Gibraltar: den englischen Felsen, den die Spanier so gerne erobert hätten. Man wähnte sich in Mini-England: der Union Jack, rote Telefonzellen, Bilder der Queen und selbst der berühmte Wachwechsel konnte beobachtet werden. Die Legende besagt, dass Gibraltar britisch bleibt, solange Affen den Felsen bevölkern. Bei der Anzahl von Affen, die sich den Schülern näherten, braucht sich England nicht zu fürchten, den Felsen bald zu verlieren.
Die Besonderheit der geografischen und politischen Situation Gibraltars sowie der Kontrast zwischen der angestrebten und postulierten Einheit Europas und dem ständigen Konfliktherd Gibraltar zwischen Spanien und England war
für die Schüler von besonderem Reiz.
Bei den vielen landeskundlichen Erkundungen rückte auch die aktuelle Flüchtlingsproblematik, die sich zur Zeit vor den Toren Europas abspielt, bei einer Fahrt durch die Straße von Gibraltar bedrückend nah.
Neben vielen politischen Problemen, die sich aus der besonderen politischen Situation der britischen Enklave ergeben, war zu vernehmen, dass die britische Kronkolonie Gibraltar versucht, an der Qualifikation zur WM teilzunehmen, ein Autonomiestatus aber wohl von den Spaniern nicht akzeptiert wird.
Sonne,Palmen und Affen im Januar trugen deutlich zu dem Fazit bei: Unter diesen Bedingungen macht Englisch lernen doppelt Spaß.

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