Lokales
Paderborn. Durch die Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung haben sich die Politiker innen und Politiker verpflichtet, allen Menschen mit Behinderung die volle Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.
„Im Gegensatz dazu ist zu beobachten, dass sich die Rahmenbedingungen des Gemeinsamen Unterrichts seit Jahren verschlechtern“, stellt die Paderborner Elterninitiative Gemeinsam leben – Gemeinsdam Lernen. Aus Sorge um die Zukunft des Gemeinsamen Unterrichts und mit Blick auf die Qualität des regulären Unterrichts lädt die Elterninitiative alle Interessierten zu einer Podiumsdiskussion am Donnerstag 27. August, 19.30 Uhr, in die Aula der Gesamtschule Paderborn-Elsen Am Schlengerbusch 27 ein.
Unter der Moderation von Dr. Ulrich Schwerdt, Erziehungswissenschaftler an der Universität Paderborn, werden Vertreter der Bezirksregierung sowie aus Schule und Politik über Entwicklung und Perspektiven des Gemeinsamen Unterrichts nach Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung Stellung nehmen.
Teilnehmen werden Siegfried Lieske, Regierungsschuldirektor bei der Bezirksregierung Detmold, Rita Lackmann, Schulamtsdirektorin in Paderborn, die grüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer, Mitglied des Landtagsausschusses für Schule und Weiterbildung in Düsseldorf, Eva Kremliczek, Vorsitzende des Schulausschusses und Koordinatorin für den Gemeinsamen Unterricht in Paderborn, Rudolf Lause, Koordinator für den Gemeinsamen Unterricht in Paderborn, Heinz Dobler, Didaktischer Leiter der Gesamtschule Paderborn-Elsen, Matthias Hartmann, Schulleiter der Hauptschule Niederntudorf/Wewelsburg, Sabine Lüttenberg Klassenlehrerin im Gemeinsamen Unterricht, Krollbachschule Hövelhof, Dorothee Stolze, Sonderschulpädagogin im Gemeinsamen Unterricht in Paderborn und Ursula Stienen von der Elterninitiative Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen in Paderborn.
© 2009 Neue Westfälische
Paderborner Kreiszeitung, Freitag 21. August 2009
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