|
Pressemitteilung 21.02.02
|
Geschichtskurs 11 der Gesamtschule
Paderborn - Elsen unter den Preisträgern des Schülerwettbewerbs
der Bundeszentrale für politische Bildung
|
|
Die Jury der Bundeszentrale für politische Bildung war
beeindruckt: Die Schülerinnen und Schüler des Geschichtskurses
11 der Gesamtschule Elsen haben sich mit ihrem Beitrag zum
Schülerwettbewerb nicht nur viel Arbeit gemacht. Ihr
Thema "Rechtsextremismus - nein danke!" hat sie
offensichtlich intensiv beschäftigt und zu einer kreativen
Leistung angespornt. Die Anstrengung wurde jetzt mit einem
Preis belohnt: 250 Euro fließen in die Kurskasse. "Die
Teilnahme an dem Wettbewerb bot sich für uns an, da wir
uns in diesem Halbjahr mit der Entwicklung der Menschen- und
Bürgerrechte von der Antike bis heute beschäftigt
haben", erklärte die Fachlehrerin Heidi Bleck. "Die
Ideen für unseren Beitrag zu entwickeln und umzusetzen
war spannend, aber auch arbeitsintensiv, so dass ich mich
über den Preis als Anerkennung besonders freue",
strahlte Corinna Zoller, Schülerin im Geschichtskurs
11. Die Schülerinnen und Schüler interviewten Mitschüler
zu diesem Thema, zogen Erkundigungen über Aktivitäten
von Rechtsradikalen vor Ort von der Polizei ein, informierten
sich über angemessenes Verhalten beim Zusammentreffen
mit Rechtsradikalen, recherchierten Embleme und Kleidung,
die Rechtsradikale als Erkennungszeichen nutzen, und "testeten"
das Verhalten Paderborner Bürgerinnen und Bürger
auf gewalttätige Auseinandersetzungen mit erkennbar fremdenfeindlichem
Hintergrund. "Da haben viele doch vorbei geguckt",
beschwerte sich eine Schülerin. Ihre Ergebnisse und Fotos
stellten die Schülerinnen und Schüler in einer Mappe
zusammen, die sie als Wettbewerbsbeitrag einreichten.
Die Konkurrenz, gegen die sich die Elsener mit ihrem Beitrag
durchsetzen konnten, war riesig. Weit über 70.000 Jugendliche
der 6. - 11. Jahrgangsstufe aus ganz Deutschland haben beim
31. Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische
Bildung mitgemacht. 3.143 im Team erarbeitete Werkstücke
waren zu bewerten. Die Jury setzte sich aus Fachlehrer/innen,
Mitarbeitern aus Kultusministerien und der Bundeszentrale
für politische Bildung zusammen. Neben "Rechtsextremismus
- nein danke!" hatten die Jugendlichen fünf weitere
Themen zur Auswahl: "Das Los der Kindersoldaten in der
Dritten Welt", "Daily Soaps - fast wie im richtigen
Leben", Aktiv für andere - das Ehtenamt", "Verfolgt
und ausgebeutet - NS-Zwangsarbeiter" und "Gerechtigkeit
- Verurteilung oder Freispruch".
Der angesehene Schülerwettbewerb, der unter der Schirmherrschaft
des Bundespräsidenten steht, möchte wichtige Themen
in die Schulen hinein tragen, methodische Anstöße
geben und so die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer unterstützen.
Zum
Anfang der Seite
|