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Demontage eines Großcomputers
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| Projekt eines Informatikkurses
aus dem 10. Jahrgang. |
Projektidee
Ursprünglich sollte der Computer, der aus einem Hydraulikwerk
in Parchim (ehem. DDR) kostenlos mitgenommen werden durfte,
in das lokale Netzwerk der Schule eingebaut werden. Nach
kurzer Zeit stellte sich allerdings heraus, dass sich
der Computer in keinster Weise mehr für den Gebrauch
eignete, so dass die 25 Quadratmeter große Anlage
mit 7 Bildschirmen, großen Schränken, Festplatten
von 40 cm Durchmesser von nun an einen Umkleideraum der
Sporthalle blockierte.
Der Informatikkurs im Jahrgang 10 hatte die Idee. Er wandte
sich mit dem Informatiklehrer Uli Schaefers an die Siemens
Nixdorf AG. |
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| Die Recycling-Abteilung
ermöglichte der Gesamtschule die fachgerechte und
kostenlose Entsorgung der gesamten EDV-Anlage. Zusammen
mit dem SNI-Ingenieur Mathias Krug entstand dann das Projekt,
den Computer zu zerlegen und umweltgerecht zu entsorgen. |
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Projektdurchführung
Zunächst plante der Kurs mit seinem Lehrer zusammen
den Ablauf
des Projektes. Zur Vorbereitung besuchten die 16
Schülerinnen und Schüler das Recycling- und
Wiederver-marktungszentrum von SNI. Dann begann die
Demontage der Anlage. Die Schüler hämmerten,
schraubten und rissen um Kabel von Platinen, Schrauben
von Plastikgehäusen, Kondensatoren von Metallplatten
zu entfernen. Unter Anleitung sortierten die Schüler
die Teile zur Wiedervermarktung. Kunststoffe werden
weiter getrennt, zermalen und zu neuen Gehäusen
verarbeitet, Metalle und Platinen werden verkauft, Sondermüll
wird entsorgt. Unzerlegt würde Elektronikschrott
sonst 1000 DM pro Tonne kosten. So halten sich die Einnahmen
aus Werkstoffverkauf und Kosten für Müll
etwa die Waage.
Die Schüler waren begeistert bei der Sache, sie
lernten die Komponenten einer Großcomputeranlage
kennen und zu beurteilen und leisteten einen kleinen
Beitrag zum Umweltschutz.
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