| Grundüberlegungen zu unserer Förderkonzeptgestaltung |
| Bei unserer Arbeit an der Gestaltung unseres Förderkonzeptes für die Orientierungsstufe haben wir uns im von bestimmten Prämissen leiten lassen. Demzufolge sollte ein Förderkonzept stärker berücksichtigen, dass |
| | grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten angestrebt werden, die nicht allein in 2 zufällig gesetzten Stunden mit 2 zufällig gesetzten Lehrern und Lehrerinnen in 3 – 4 Schulhalbjahren zu schaffen sind, |
| | auch gute Schülerinnen und Schüler stärker gefördert werden müssen, |
| | das Prinzip von Fördern und Fordern Gültigkeit haben soll – der Ausgleich von Defiziten und die Ergänzung von Stärken. |
 | | Individuelle Förderung - Nicht ganz ernst gemeint! |
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| Ein besonderer Aspekt lag auf der als dringend erkannten Notwendigkeit die Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler zu ermitteln. Dieser Gedanke hat sich auch in der organisatorischen und didaktisch-methodischen Planung niedergeschlagen:
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| | Möglichst breite Förderbänder, damit Schülerinnen und Schüler wirklich nach Bedarf zugeordnet werden können, |
| | zugewiesen wird für die Fächer D, E, M – die D – Förderung hat Vorrang!!! |
| | Gesicherte Raumsituation, Kontinuität hinsichtlich Lehrkräften und Förderdauer. |
| Im ersten Halbjahr 5 führen die Fachlehrerinnen und Fachlehrer in D, E, M nach 6 –8 Schulwochen gemeinsame Formen von Lernstandsermittlungen durch. In den ersten Wochen liegt der Schwerpunkt im Förderunterricht für Alle im Bereich Sprache! Die Voraussetzung dafür ist das Einhalten von Absprachen
der Teamkolleginnen und – kollegen (KL) über Inhalte und vorzubereitende Materialsammlungen.
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Neuerungen:
Seit dem Schuljahr 2006/07 haben wir in jedem aktuellen Jahrgang 5 den Duisburger Sprachstandstest durchgeführt, auf den sich alle Gesamtschulen im Bezirk Detmold verständigt haben. Wir werten in den Jahrgangsteams und insbesondere in der Fachschaft Deutsch die Ergebnisse aus, um auf diese Art und Weise eine genauere Beschreibung der Lernausgangslage im Bereich der allgemeinen Sprachkompetenz für jedes Kind zu bekommen. Ebenso liefern die Auswertungsergebnisse Hinweise auf sinnfällige Förderschwerpunkte und auf mögliche Fördergruppenbildungen.
Mit dem Schuljahr 2008-09 erweitern wir unsere fachlichen Diagnosebestrebungen um den Gutschrift-Test, den wir zusammen mit dem Osnabrücker Institut für Legasthenieforschung auswerten und mit dem wir im Bereich der Rechtschreibkompetenzen eine präzisere Beschreibung der Lernausgangslage unserer Schülerinnen und Schüler erwarten.
Im weiteren Verlauf der S I haben wir die Förderbänder in etwas reduzierter Kurszahl im Jg. 7 weiterlaufend und ergänzend in den Jahrgängen 7 - 9 Fö-AG-Angebote in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik.
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| Weiterführende Links |
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